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Saarländer beim Gesundheitsschutz nicht schlechter stellen als Bayern – „10-H-Regelung“ für Windkraftanlagen einführen

Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag fordert einen angemessenen Abstand zwischen Windkraft-Anlagen und Wohngebieten. Dafür soll auch im Saarland die sogenannte „10-H“-Regelung eingeführt werden: Ein Mindestabstand vom 10-fachen der Höhe eines Windrads. Dazu wird die Fraktion bei der nächsten Landtagssitzung einen entsprechenden Gesetzesentwurf einbringen. Die umweltpolitische Sprecherin Dagmar Ensch-Engel erklärt: „In Bayern läuft ein entsprechendes Gesetzgebungsverfahren bereits. Dort soll ein Windkraft-Riese von 200 Metern nicht näher als 2000 Meter an einem Wohnhaus gebaut werden dürfen. Hier gilt dagegen bislang ein Mindeststabstand von gerade einmal 650 Metern. Die Saarländerinnen und Saarländer sollten beim Gesundheitsschutz aber nicht schlechter gestellt werden. Die Energiewende kann nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingen, nicht gegen sie. Werden Windkraftanlagen ohne angemessenen Abstand an Wohngebiete herangebaut, dann leidet die Lebensqualität der Anwohner und es drohen negative Folgen für ihre Gesundheit. Deshalb tritt DIE LINKE auch dafür ein, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst im Rahmen eines Bürgerentscheids über den Bau neuer Windkraftanlagen entscheiden können.“