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Schulbusbegleitung

 

Die Schulbusbegleitung in Blieskastel wird auslaufen. Zwar wurde laut SPD im Kreis bis zu Ende des Jahres eine Zwischenlösung mit Beteiligung von Kreis und Stadt gefunden, die erhoffte Hilfe vom Land wird nach derzeitigem Stand aber ausbleiben.

In der Antwort auf die Anfrage der Linksfraktion im saarländischen Landtag (Drucksache 15/920) heißt es demnach: „Für die Organisation der Busbegleiter vor Ort sind die Schulträger verantwortlich“ und das Versprechen der damaligen Landesregierung, zur Zeit der Grundschulstrukturreform, durch Schulbusbusgleiter für die Sicherheit auf längeren Schulwegen zu sorgen, sei mit dem Zusatz „soweit irgend möglich“ versehen worden.

„Im Klartext heißt das, dass es eine finanzielle Beteiligung seitens der Landesregierung nicht geben wird. Es gibt noch nicht einmal Gespräche seitens der Landesregierung mit Städten und Gemeinden, welche der Lösungsfindung dienen. Das ist eine Ignoranz auf dem Rücken der Schulkinder, die wir scharf verurteilen“, ärgert sich Barbara Spaniol, die als Landtagsmitglied der LINKE gemeinsam mit dem Ortsverband der LINKE in Blieskastel die Anfrage erarbeitet hat.  

Gemeinsam fordern sie die Landesregierung auf, sich von dem Versprechen nicht zurückzuziehen: „Zuerst wurden auf dem Rücken der Kleinen Grundschulschließungen durchgeführt. Damals mit der Zusage, sie auf den längeren Schulwegen nicht alleine zu lassen. Und heute, in der Hoffnung dass alles vergessen sei, beruft man sich lapidar auf leere Kassen. So sieht keine engagierte Grundschulpolitik aus! Außerdem sollte die Stadtverwaltung dringend juristisch prüfen, wer haftbar gemacht wird, sollte einem Kind auf einem der langen Schulbuswege wegen mangelnder Beaufsichtigung etwas zustoßen.“