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Umwelt- und Friedenstag soll 2013 wieder in Blieskastel stattfinden

-Antrag einstimmig angenommen-

Bei der vergangen Stadtratssitzung in Blieskastel wurde unter anderem der Antrag der LINKE bezüglich des Umwelt- und Friedenstags diskutiert. Fraktionsvorsitzende Dieter Geis forderte, dass „angesichts der besonderen Bedeutung für das Selbstverständnis und die Selbstdarstellung der Biosphärenregion mit ihrem Zentrum Blieskastel“, die Stadtverwaltung beauftragt wird „Anstrengungen zu unternehmen, um die außerordentlich besucherwirksame Veranstaltung des Umwelt- und Friedenstags wieder in Blieskastel ausrichten zu können.“ Dem stimmten alle Mitglieder des Stadtrates zu und auch Bürgermeisterin, Annelie Faber-Wegener betonte ihre Zustimmung.

Gerade erst, am Sonntag, den 18. September, fand der 24. Umwelt- und Friedenstag in Homburg statt. Somit ist es nun vier Jahre her, dass die Stadt Blieskastel überraschend und unverständlicherweise auf die Ausrichtung des Umwelt- und Friedenstags verzichtete. 5000 € hätte die Stadt bereitstellen müssen, damit die beliebte Ökomesse weiterhin Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders geblieben wäre. 

Dieter Geis begründet den Vorstoß seiner Fraktion: „Blieskastel kann und darf es sich als Zentrum der Biosphärenregion nicht leisten, eine solch prestige- und imagefördernde Großveranstaltung mir nichts, dir nichts aufzugeben. Damit wurde nicht nur die Chance vergeben öffentlichkeitswirksam Konzepte einer Stadt-, Tourismus- und Kulturpolitik, die dem einzigartigen kulturellen, ökologischen und wirtschaftlichen Wert der Region angemessen sind, vorzustellen, es wurde gleichermaßen auf die Möglichkeit verzichtet, bei einer breiteren Öffentlichkeit das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Natur, für Nachhaltigkeit und Frieden zu stärken. Und gerade das sollten doch zentrale und ureigenste Aufgaben einer Biosphärenregion sein. Es ist sehr erfreulich, dass in diesem Punkt Einstimmigkeitim Interesse der Stadt erzielt werden konnte.“